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Ausprobieren · Frei lesbar · 4 Min. Lesezeit

Kostenlos mit KI starten: Die ersten fünf sinnvollen Aufgaben im Alltag

Für den Einstieg reicht die kostenlose Version von ChatGPT, Claude oder Gemini, und gute erste Aufgaben sind Texte formulieren und Schwieriges erklären lassen. Gute erste Aufgaben sind außerdem Langes zusammenfassen, Planen und Ideen sammeln sowie Übersetzen. Wichtig ist, keine sensiblen Daten einzugeben und wichtige Antworten selbst zu prüfen.

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So fängst du an

Für den Anfang brauchst du kein Abo. ChatGPT, Claude und Gemini lassen sich laut den Anbietern kostenlos im Browser oder als App nutzen (Stand Oktober 2026). Für Gemini brauchst du ein Google-Konto, für die anderen beiden legst du ein Konto beim jeweiligen Anbieter an. Auch die Verbraucherzentralen schreiben, dass man zum Ausprobieren in der Regel weder eine Bezahlversion noch eine kostenpflichtige App braucht.

Die Gratisversionen haben Grenzen, etwa bei Datei-Uploads oder bei der Zahl der Nachrichten in einem bestimmten Zeitraum. Für die fünf Aufgaben in diesem Artikel reichen sie aber in aller Regel aus.

Der wichtigste Grundsatz vorab: Schreib so, wie du mit einem hilfsbereiten Menschen sprechen würdest. Sag, was du brauchst, für wen es ist und wie lang oder in welchem Ton das Ergebnis sein soll. Gefällt dir die Antwort nicht, bitte einfach um eine Änderung, etwa kürzer, freundlicher oder einfacher.

Aufgabe 1 und 2: Texte formulieren und Schwieriges erklären lassen

Aufgabe 1, Texte formulieren: Viele kennen das Gefühl, vor einer E-Mail an den Vermieter, einer Beschwerde oder einer Glückwunschkarte zu sitzen und den Anfang nicht zu finden. Beschreib dem Assistenten in zwei, drei Sätzen den Anlass und den gewünschten Ton. Zum Beispiel: Schreib eine höfliche, kurze E-Mail, in der ich um einen neuen Termin für die Heizungswartung bitte. Den Entwurf passt du danach selbst an. Namen, Adressen und Vertragsnummern setzt du erst in deinem eigenen E-Mail-Programm ein, nicht im Chat.

Aufgabe 2, Schwieriges erklären lassen: KI-Assistenten können Fachbegriffe, Abkürzungen oder komplizierte Abläufe in einfache Sprache übersetzen. Du kannst zum Beispiel fragen, was ein bestimmter Begriff aus einem Behördenbrief bedeutet, oder um eine Erklärung bitten, als wärst du neu im Thema. Hilfreich ist die Bitte: Erklär es mir in kurzen Sätzen und mit einem Beispiel aus dem Alltag.

Dabei gilt: Das BSI, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, weist darauf hin, dass KI sich irren und Inhalte sogar erfinden kann. Fachleute sprechen dann von Halluzinieren. Bei Gesundheit, Geld und Recht ersetzt die Erklärung also keine Beratung.

Aufgabe 3: Lange Texte zusammenfassen

Bedienungsanleitungen, Vereinsprotokolle oder lange Artikel lassen sich gut zusammenfassen. Kopier den Text in den Chat oder lade die Datei hoch und bitte zum Beispiel: Fass das in fünf Punkten zusammen und nenne mir, was ich konkret tun muss.

Zwei Hinweise dazu. Erstens sind Datei-Uploads in den Gratisversionen begrenzt, bei ChatGPT laut OpenAI ausdrücklich eingeschränkt (Stand Oktober 2026). Bei sehr langen Dokumenten kann es helfen, sie in Teilen einzufügen. Zweitens raten die Verbraucherzentralen davon ab, urheberrechtlich geschützte Werke wie ganze Buchinhalte in einen Chatbot einzugeben, weil die Eingaben in der Regel gespeichert und weiterverwendet werden.

Eine Zusammenfassung kann wichtige Details weglassen. Wenn es auf eine Frist, eine Zahl oder eine Bedingung ankommt, schau an der entsprechenden Stelle im Original nach.

Aufgabe 4 und 5: Planen und Übersetzen

Aufgabe 4, Planen und Ideen sammeln: KI-Assistenten sind gut darin, Listen und Pläne zu entwerfen. Typische Beispiele sind ein Wochenplan für das Abendessen mit dem, was noch im Kühlschrank ist, eine Packliste für einen Ausflug, eine Checkliste für einen Umzug oder Ideen für eine kleine Geburtstagsfeier. Gib ein paar Rahmenbedingungen mit, etwa Budget, Anzahl der Personen oder Dinge, die du nicht magst. Das Ergebnis ist ein Vorschlag, den du kürzen und ergänzen kannst.

Aufgabe 5, Übersetzen und Sprache üben: Du kannst kurze Texte übersetzen lassen, zum Beispiel eine Nachricht an Bekannte im Ausland oder eine Speisekarte im Urlaub. Bitte bei Bedarf um eine einfache, natürliche Formulierung statt einer wörtlichen Übersetzung. Mit der Sprachfunktion der Apps, die in den Gratisversionen meist begrenzt verfügbar ist, lässt sich auch ein einfaches Gespräch in einer Fremdsprache üben.

Einordnung: Für offizielle Dokumente wie Verträge oder Urkunden ersetzt eine KI-Übersetzung keine beglaubigte Übersetzung.

Was du von Anfang an beachten solltest

Gib keine sensiblen Daten ein. Die Verbraucherzentralen empfehlen grundsätzlich, keine persönlichen und sensiblen Daten in ChatGPT oder andere KI-Werkzeuge einzugeben. Das BSI rät, so wenig sensible Daten wie möglich zu teilen. Dazu gehören zum Beispiel Passwörter, Kontodaten, Gesundheitsangaben und Ausweisnummern.

Prüfe wichtige Antworten. Laut Verbraucherzentralen werden die Antworten nicht auf Richtigkeit geprüft. Das BSI empfiehlt, Ergebnisse einem Faktencheck zu unterziehen und Links oder Anhänge, die eine KI ausgibt, vor dem Öffnen genau anzusehen.

Schalte das Training ab, wenn du das möchtest. In den Einstellungen der Apps kannst du festlegen, ob deine Chats zur Verbesserung der Modelle genutzt werden dürfen. Laut den Verbraucherzentralen musst du aktiv widersprechen, wenn du das nicht willst.

Installiere Apps nur aus seriösen Quellen, also aus dem offiziellen App-Store oder von der Website des Anbieters. Auch das empfiehlt das BSI.

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Quellen

KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell freigegeben.

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