Ausprobieren · Frei lesbar · 4 Min. Lesezeit
Urlaubsfotos mit KI verbessern: So bleibt dein Original erhalten
Mit Google Fotos kannst du störende Objekte entfernen und Bilder schärfen. Speichere das Ergebnis als Kopie, damit dein Original erhalten bleibt.
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Was du auf deinem Android-Handy brauchst
Ein Mülleimer vor der Aussicht oder ein leicht unscharfes Urlaubsfoto: In Google Fotos gibt es Werkzeuge, mit denen du solche Bilder bearbeiten kannst. Google nennt unter anderem den „Magischen Radierer“ zum Entfernen von Elementen und „Scharfzeichnen“. Diese Anleitung folgt der Google-Hilfe für die Android-App, geprüft am 19. Oktober 2026; sie ist kein eigener Qualitätstest.
Nicht jedes Werkzeug läuft auf jedem Handy. Laut Google brauchen die meisten Bearbeitungsfunktionen mindestens Android 8.0 und 3 GB Arbeitsspeicher. Manche benötigen 4 oder 6 GB, einige sind nur auf Pixel-Handys verfügbar. Auf 32-Bit-Geräten werden bestimmte Funktionen nicht unterstützt. Fehlt ein Werkzeug, muss das also kein Bedienfehler sein.
Manche Werkzeuge müssen erst innerhalb der App heruntergeladen werden. Tippe dafür auf das Werkzeug und dann auf „Installieren“. Google empfiehlt eine WLAN-Verbindung und ausreichend freien Gerätespeicher. Bei weniger als 1 GB freiem Speicher können manche Werkzeuge nicht heruntergeladen werden.
Eine störende Sache aus dem Foto entfernen
Öffne die Google Fotos App und wähle ein Foto aus. Tippe unten auf „Bearbeiten“. Den „Magischen Radierer“ findest du laut Google unter „Aktionen“. Du kannst auch in der Bearbeitung auf „Suchen“ tippen und den Werkzeugnamen eingeben.
Wähle im Werkzeug die Stelle aus, die verschwinden soll: Kreise sie ein oder streiche darüber. Im beschriebenen Auswahlablauf entfernst du den markierten Bereich mit „Löschen“; mit „Fertig“ schließt du die Bearbeitung ab. Die Bezeichnung „Löschen“ bezieht sich hier auf den ausgewählten Bildbereich.
Unsere Empfehlung: Beginne mit einer einzelnen kleinen Ablenkung, etwa einem Mülleimer am Rand. Schau danach genau auf die Umgebung der bearbeiteten Stelle. Gefällt dir das Ergebnis nicht, verwirf die Änderung. Es gibt keine Zusage, dass jedes Motiv sauber bearbeitet wird.
Schärfe und Helligkeit vorsichtig verbessern
Öffne wieder „Bearbeiten“ und suche unter „Aktionen“ nach „Scharfzeichnen“. Für die verbesserte Variante nennt Google mindestens 4 GB Arbeitsspeicher. Über die Suche in der Bearbeitung kannst du Werkzeuge auch direkt anhand ihres Namens finden.
Ist das Bild vor allem zu dunkel, findest du „Helligkeit“ unter „Anpassen“. Du kannst auch einen vorgeschlagenen Effekt wie „Optimieren“ ausprobieren. Welche Vorschläge erscheinen und wie das Ergebnis aussieht, hängt laut Google vom Foto beziehungsweise vom Gerät ab.
Halte die Bildvorschau gedrückt, um die bearbeitete Fassung mit dem Original zu vergleichen. Unsere Empfehlung: Achte besonders auf Gesichter und kleine Details. Ein schärfer wirkendes Foto ist kein Beleg dafür, dass verlorene Einzelheiten originalgetreu wiederhergestellt wurden. Für eine schöne Erinnerung darfst du die Bearbeitung mögen; als Nachweis des ursprünglichen Motivs solltest du das Original behalten.
Als Kopie speichern und das Original behalten
Tippe nach der Bearbeitung auf „Speichern“ und wähle „Als Kopie speichern“. Laut Google entsteht dabei ein neues Foto mit den Änderungen; das Original bleibt unverändert. Das ist unsere Empfehlung für den ersten Versuch.
Die andere Option, „Speichern“, übernimmt Änderungen in das ursprüngliche Foto. Google beschreibt dafür den Rückweg über „Bearbeiten“ und „Wiederherstellen“. Bei bestimmten Bearbeitungen steht diese Speicheroption allerdings nicht zur Verfügung.
Wichtig: Bei einer als Kopie gespeicherten Fassung lassen sich die Änderungen laut Google nicht rückgängig machen. Du hast dafür weiterhin das unveränderte Original und kannst von dort neu beginnen. Vergleiche nach dem Speichern beide Fassungen, bevor du eine davon weitergibst.
Sicherung prüfen, bevor du private Fotos bearbeitest
Google weist darauf hin, dass Änderungen mit deinem Google-Fotos-Konto synchronisiert werden, wenn die Sicherung aktiviert ist. Prüfe deshalb vorher deine Sicherungseinstellung. „Als Kopie speichern“ beschreibt den Umgang mit dem Original; es ist keine Zusage, dass das Foto ausschließlich auf deinem Handy verarbeitet oder gespeichert wird.
Für einen ersten Versuch empfehlen wir ein unempfindliches Landschaftsfoto. Prüfe das Ergebnis selbst und entscheide danach, ob du weitere Bilder bearbeiten möchtest. Die hier beschriebenen Schritte gelten für die Android-App. In der Webversion fehlen einige Bearbeitungsfunktionen; dort kann die Bedienung anders aussehen.
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Quellen
KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell freigegeben.